Über Hossein Ensan
Hossein Ensan wurde am 22. Mai 1964 in Ahwaz geboren. 1990 kam er nach Deutschland, wo er bis heute lebt – gemeinsam mit seiner Ehefrau und der gemeinsamen Tochter in Greven.
Bevor er sich dem Poker zuwandte, war Ensan als Taxiunternehmer tätig. Seit 2002 spielt er Poker; sein Stammcasino ist die Spielbank Hohensyburg in Dortmund, wo er sich über die Jahre einen Namen in der deutschen Pokerszene erspielte.
Den internationalen Durchbruch schaffte er im Dezember 2015 mit dem Gewinn des EPT Main Event in Prag. Seinen bis heute größten Erfolg feierte er im Juli 2019: den Sieg beim WSOP Main Event in Las Vegas. Im Heads-up setzte er sich gegen den Italiener Dario Sammartino durch und sicherte sich eine Siegprämie von 10 Millionen US-Dollar. Damit ist er einer von fünf Deutschen, die es bisher an den WSOP-Main-Event-Finaltisch geschafft haben, und mit Pius Heinz (2011) sowie Koray Aldemir (2021) einer von drei Titelträgern aus Deutschland.
„Als wir nur noch zu zweit am Tisch saßen, habe ich mir gedacht: Ist auch schön, das Ding zu gewinnen."
Nach dem Sieg feierte er bis in den frühen Morgen: „Wir haben mit Verwandten, Freunden und deutschen Fans, die vor Ort waren, bis 6 Uhr morgens gefeiert. Wir haben getrunken, geschrien und gelacht", erinnert sich Ensan.
Hossein Ensan was born on 22 May 1964 in Ahwaz. He moved to Germany in 1990, where he still lives today – together with his wife and their daughter in Greven.
Before turning to poker, Ensan worked as a taxi company owner. He has played poker since 2002; his home casino is the Spielbank Hohensyburg in Dortmund, where he built a reputation within the German poker scene over the years.
He achieved his international breakthrough in December 2015 by winning the EPT Main Event in Prague. His biggest success to date came in July 2019: winning the WSOP Main Event in Las Vegas. In a heads-up battle he defeated Italy's Dario Sammartino to secure a first prize of 10 million US dollars. This makes him one of five Germans to have reached a WSOP Main Event final table so far, and – together with Pius Heinz (2011) and Koray Aldemir (2021) – one of three German titleholders.
"When it was just the two of us left at the table, I thought to myself: it's nice to win this thing too."
After the win, he celebrated into the early morning: "We celebrated with relatives, friends, and German fans who were there until 6am. We drank, shouted, and laughed," Ensan recalls.